Maja Roedenbeck


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Dienstag, 7. September 2010

Mitmachen bei unserem Hautmagzin!

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Körperteile spezifisch pflegen
Gesicht, Nase und Augen
waschenDas Gesicht sollte immer trocken bleiben
und fremde Hände haben dort nichts zu suchen.
Zur Reinigung reicht der klassische, weiche,
saubere Lappen mit lauwarmem
klarem Wasser.

Eintrocknungen von Sekreten an Lidrändern
und um die Nase, knibbelt man nicht ab,
sondern löst sie leicht durch Mulltupfer
oder weichem Zellstoff, die man zuvor
in lauwarmem Wasser weicht.

Bei Rötungen bewährt haben sich
die klassischen entzündungs-
hemmenden Kamilletinkturen.
 
Kopfhaut und Haare
Der haarlose oder nur mit einem Flaum bedeckte Babykopf kann einfach mit lauwarmem, klarem Wasser gereinigt werden. Erst wenn man von Haarwuchs reden kann, bietet sich ein Babyshampoo an. Qualitativ hochwertige Produkte sollten besonders mild sein und spezielle die Augen nicht reizen, was Badespaß schnell zu unnötigem Stress mit kindlichem Geschrei und mütterlichem schlechten Gewissen machen würde.

 
Ohren
Hier – wie so oft – gilt: Weniger ist mehr.
Ein lauwarmer Lappen oder ein in Babyöl getauchtes Tüchlein sind hier die angesagten Mittel, um die Ohrmuschel oder die Haut hinter den Ohren zu reinigen.
Im Gehörgang hat Pflege nicht stattzufinden! Wer gegen dieses Gebot verstößt und womöglich mit Wattstäbchen im Ohr herumstochert, riskiert das Trommelfell seines Kindes zu verletzen. Nutzen würde die Prozedur ohnehin nichts: Der Gehörgang reinigt sich von selbst und mit dem Wattestäbchen würde man den Ohrenschmalz nur als Pfropfen nach hinten schieben

 
Haut am Po
Poreinigung und -pflege bei Babys sind ein Kapitel für sich. Hier ist besondere Sorgfalt angebracht, weil:
die Haut um den Po stets von Urin und Stuhl gereizt wird,
die Pohaut die ganzen Reinigungs- und Pflegeprozeduren aushalten muss,
das feuchtwarme Klima optimale Bedingungen für Mikroorganismen bietet,
Windeln die Haut luft- und wasserdicht abschließen,
sich aus all diesen Reizungen leicht Entzündungen bilden.

Damit längerer Kontakt mit nassen Windeln vermieden wird gilt also:
Windeln regelmäßig - spätestens nach drei bis vier Stunden, vor oder nach den Mahlzeiten -  wechseln
nach dem Stuhlgang immer auch den Genitalbereich reinigen,
von vorne nach hinten reinigen, damit keine Bakterien in Harnröhre und Scheide gelangen
zum Schutz vor Nässe und zur Vorbeugung von Hautreizungen eine Wundschutzcreme mit heilungsfördernden Wirkstoffen (z.B. Hamamelis, Vitamin A oder Dexpanthenol) auftragen,
bereits gerötete Haut mit Wundschutzsalbe (mit Zinkoxid) versorgen,
Creme und Puder nie gleichzeitig anwenden, da sich Klümpchen bilden, die Babys zarte  wund scheuern würden,
Babypuder ist für den Körper nicht in jedem Fall sinnvoll.
Eine Hauptregel zum Schluss: Ebenso gesund wie wohltuend angenehm für das Baby und die strapazierte Haut ist das von lästigen Windeln befreite Strampeln und Krabbeln an der frischen – nicht zu kalten - Luft. Hier bleibt die Haut trocken und ist so ganz nebenher auch vor Pilz und Co. sicher.
 


 
Maniküre/Pediküre
Maniküre und Pediküre für´s Baby? Sie lesen richtig. Obwohl anfänglich noch alles weich und zart ist, haben viele Babys einen kräftigen Nagelwuchs.

Nach etwa sechs bis sieben Wochen werden die kleinen Nägel dann hart und müssen geschnitten werden, allein schon, damit sich die Kleinen das Gesicht nicht zerkratzen.

 

Redewendungen

auf der faulen Haut liegen, aus der Haut fahren, Dir juckt wohl das Fell!?, dünnhäutig sein ein dicke/s Fell/ Haut haben/
bekommen, eine ehrliche Haut, eine gute Haut sein, eine treue Haut sein, etwas hautnah miterleben, ein jemandes Haut schlüpfen, jemandem das Fell versohlen, jemandem die Haut über die Ohren ziehen, jemandem die Haut/das Fell/das Leder gerben, mit Haut und Haaren, mit heiler Haut davonkommen, möchte nicht in deiner Haut stecken, nass bis auf die Haut, nicht aus seiner Haut können, nicht in der Haut von jemandem stecken wollen, nur noch Haut und Knochen sein, seine eigene Haut retten, seine Haut so teuer wie möglich verkaufen, seine Haut zu Markte tragen, sich in seiner Haut (nicht) wohl fühlen, sich seiner Haut zu wehren wissen, unter die Haut gehen,
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