Dienstag, 7. September 2010
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| Gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen |
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Seite 1 von 4 Gesunde Ernährung von Kindern und JugendlichenGanzheitliche Bedeutung
![]() Photo von Konstantin Gastmann www.goenz.com In der Kindheit wird der Grundstein für unsere Essgewohnheiten wie für die Körpersubstanz angelegt. Was hier an Voraussetzungen geschaffen wird, wird den Menschen durch sein gesamtes Leben bis ins hohe Alter begleiten. Naturgemäß stellt der kindliche bzw. jugendliche Körper besondere Ansprüche an die Ernährung, allein schon, weil Kinder im Vergleich zu ihrem kleinen Körper viel mehr und gezielter essen müssen als Große. Das Maximum des für Wachstum und Bewegung benötigten Energieverbrauchs wird zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr erreicht. Während der Pubertät steigt auch der Bedarf an Calcium (1200 mg/Tag), Phosphat (1600 mg/Tag) und Eisen (Jungen: 12 mg/Tag, Mädchen 15 mg/Tag) an. Leider ist zu beobachten, dass der kindliche Körper sich oft nicht (nur) das nimmt, was er braucht. Vielfach beobachtbar sind die Folgen einer falschen durch Erziehung vermittelten Grundeinstellung, die letztlich zu immer mehr fettleibigen und gesundheitlich massiv gefährdeten Kindern geführt hat. Auch deshalb dieses Kapitel. Die meisten sind gut versorgt Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, kurz: DGE, führt regelmäßig Untersuchungen zur Ernährungslage durch. Eine gute Nachricht vorweg: Nach den Analysen der Ernährungswissenschaftler ist die Versorgung mit der Mehrzahl aller Nährstoffe bei den meisten Bundesbürgern ausreichend. Ausnahmen sieht man im Bereich der insgesamt zu niedrigen Kalziumzufuhr, der unbefriedigenden Eisenzufuhr bei jungen Mädchen und Frauen, der durchschnittliche ebenfalls zu niedrigen Versorgung mit Folsäure und Vitamin D. Letzteres kann vor allem bei Kindern ein Problem darstellen. Problematisch ist auch der Umstand, dass an vielen Schulen Kinder zum Unterricht erscheinen, ohne gefrühstückt zu haben oder ein Pausenfrühstück im Ranzen zu haben. |


