Maja Roedenbeck


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Dienstag, 7. September 2010

Mitmachen bei unserem Hautmagzin!

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Luft
Leben im Luftmeer
Nachdem das Leben dem Meer entstiegen war und sich das Land eroberte, musste die Evolution auch die äußere Schutzhülle der Lebewesen an die neue – und sich noch stets wandelnde – Situation anpassen. So können wir auch die Haut des heute lebenden Homo Sapiens als Antwort auf das Leben im Luftmeer betrachten. Bei genauer Betrachtung stellt sich unsere äußere Hülle als wahres Multifunktionsorgan dar.
luft-web
Informationen aus der Luft

An der Schnittstelle zur Außenwelt hat sich
die menschliche Haut bis heute zu einem
komplexen Sinnes- und Kommunikationsorgan entwickelt, das für uns Menschen relevante physikalische wie soziale Reize empfangen, differenzieren und interpretieren hilft.

Im Rhythmus der Jahreszeiten sowie der schwankenden Wetter. und Klimabedingungen vermitteln sich uns - über die hier im Vordergrund stehende -  Luft Informationen wie:
  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Luftbewegung.
Wir empfangen Informationen wie Zugluft,
Wind, Sturm, Regen, Nebel, Feuer, Hitze,
stechende Sonne, wohlige Wärme etc. auf die wir mit archaischen Reaktionen des Immunsystems (Zittern, Gänsehaut u.a.) oder bewusst - über Kleidung bis hin zur Anwendung kosmetischer Pflege- oder schützender Sonnencremes - reagieren.

Luft bewusst genießen
Die wohltuenden Eigenschaften der Luft genießen wir aktiv und bewusst auf vielfältige Art und Weise, so z.B.
  • wenn wir die sprichwörtliche Nase in den Wind stecken,
  • am Strand die frische Meeresbrise über unsere Haut streichen lassen,
  • wandernd die Vorzüge von Luftkurorten eratmen oder
  • uns den Reizen heißer Saunaluft öffnen.


Mit der Haut atmen
So ganz nebenbei atmet unsere Haut und versorgt uns – ohne unser willentliches Zutun – mit immerhin 0.4 Prozent unseres Sauerstoffbedarfes.
 

Redewendungen

auf der faulen Haut liegen, aus der Haut fahren, Dir juckt wohl das Fell!?, dünnhäutig sein ein dicke/s Fell/ Haut haben/
bekommen, eine ehrliche Haut, eine gute Haut sein, eine treue Haut sein, etwas hautnah miterleben, ein jemandes Haut schlüpfen, jemandem das Fell versohlen, jemandem die Haut über die Ohren ziehen, jemandem die Haut/das Fell/das Leder gerben, mit Haut und Haaren, mit heiler Haut davonkommen, möchte nicht in deiner Haut stecken, nass bis auf die Haut, nicht aus seiner Haut können, nicht in der Haut von jemandem stecken wollen, nur noch Haut und Knochen sein, seine eigene Haut retten, seine Haut so teuer wie möglich verkaufen, seine Haut zu Markte tragen, sich in seiner Haut (nicht) wohl fühlen, sich seiner Haut zu wehren wissen, unter die Haut gehen,
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