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Dienstag, 7. September 2010

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Lebensspender Sonnenlicht
einleitunglicht Mythologie und Philosophie
Die enge Beziehung des Menschen zu den
Kräften des Lichtes (oft gleichgesetzt mit
dem Element Feuer) hat in Mythologie
wie Philosophie vielfältig ihren
Niederschlag gefunden. Thematisiert
werden stets seine elementaren
Eigenschaften, seine allgemeine
Energie, seine Leben spendende
oder vernichtende Kraft, aber auch
die erhellenden, durch Abstand „Ansichten“ ermöglichenden Facetten.

Beispiele:

Apoll (Apollon, Apollo)
Apollon, Sohn des Zeus und der Leto,
steht als griechisch-römischer Licht-,
Sonnen- oder „Orakelgott von Delphi“
für Weissagung, Wissenschaft, Künste
und Musik. Es ist das Licht, das hier -
durch Distanz - Maß und Klarheit,
Wissen und Urteil ermöglicht.

Gott
Der biblische Schöpfergott, nimmt feurige
Form an, wenn er als brennender Busch
(Exodus III, 2-3) erscheint oder als Feuer
vom Himmel herabsteigt, um sein Opfer
(Chroniken VII) aus dem neuen
Tempel zu holen.

Heraklit
Der Vorsokratiker Heraklit (550-480 v. Chr. -
geboren in Ephesus) sah im Rahmen seiner
philosophischen Überlegungen über die Materie im Feuer den Grundstoff, aus dem die - aus unteilbaren kleinsten Elementen (=Atomen) zusammengesetzte - Welt bestand.

Licht und Leben
Zahlreiche Kulturen wussten um die Zusammenhänge von Sonnenstand, Jahreszeit, Aussaat und Ernte. Sonnenwendfeiern, Kalender und/oder raffinierte astrologische Stationen (wohl auch Stonehenge) zur Beobachtung der Sterne dokumentierten diese lebenswichtigen Erkenntnisse.   

Licht als Seele
Die Babylonier sahen im Feuer die Lebensenergie. Ein toter Körper galt als kalt, weil sein Feuersfeuer zu den Sternen zurückgekehrt sei.

Licht als Macht
Zeus schleudert feurige Blitze vom Himmel. Gesundheit für Leib und Seele
„Und es ward Licht!“ Wann und wie auch immer der Startschuss gegeben wurde: Ohne das Licht der Sonne wäre ein Leben auf der Erde undenkbar. Pflanzen brauchen die Kraft der Sonne, um zu wachsen, aber auch wir Menschen sind von der Leben spendenden Kraft des Sonnenlichtes abhängig.

Es ist verantwortlich für:
  • die Bildung von über 90 % unseres für die Knochenbildung
  • wichtigen Vitamin-D3-Bedarfs
  • die Steuerung des Hormonhaushaltes
  • Stärkung des Immunsystems
  • psychisches Wohlbefinden
  • die Regulation unseres Wach-Schlaf-Rhythmus
Negative Seiten
Leider hat die Sonne – speziell seit uns das gewachsene Ozonloch eine vermehrte UV-Belastung beschert - auch ihre negativen Seiten. Zuviel Sonne schadet der Haut.

Heute weiß man, Dank des wissenschaftlichen Fortschrittes, um die Gefahren der ultra-violetten Strahlung. Durch intensives Sonnenbaden ohne Sonnenschutz drohen vor allem:
  • vorzeitige Hautalterung (photo-aging)
  • Faltenbildung (auch ohne Sonnenbrände)
  • massive Zellschädigungen
  • Schwächung der Immunabwehr und sogar Hautkrebs
Ein Blick nach Australien kann diese Warnung nur unterstreichen. Hier hat man die schädliche Seite der lebensspendenden Sonnenstrahlen schon lange erkennen müssen und die Aufklärung über die zahlreichen sinnvollen Verhaltensregeln groß geschrieben.


12 Faustregeln für Sonnenfreunde

In den letzen Jahren hat auch in unseren Breitengraden das Bewusstsein für die Gefahren durch unkontrollierte Sonnenbäder zugenommen. Zahlreiche Expertentipps finden sich in den Medien, und auch die Industrie hält eine Vielzahl von Produkten bereit. belle peau hat die wichtigsten Ratschläge für sie aufgelistet und wegen der Bedeutung des Themas gleich in die Einleitung dieses Kapitels aufgenommen.
  1. Vornehme Blässe ist gesünder als knackige Bräune.
  2. Meiden Sie die direkte Sonneneinstrahlung – speziell der Mittagssonne!
  3. Bleiben Sie – zumindest in den ersten Urlaubstagen - lieber überwiegend im Schatten und gewöhnen Sie die Haut allmählich an die Strahlung, falls es Sie dann doch in die Sonne zieht.
  4. Von Vorbräunen im Solarium raten Experten ab. Das Mehr  an UV-Strahlung schadet der Haut eher. Natürlich gibt es hier ausnahmsweise auch gegenteilige Indikationen.
  5. Achten Sie auf sonnendichte Kleidung!
  6. Tragen Sie unbedingt eine Kopfbedeckung (ebenfalls uv-dicht).
  7. Vergessen Sie nicht den Schutz der Füße!
  8. Benutzen Sie Sonnenschutzmittel und tragen Sie diese schon 25 – 30 Minuten vor dem Sonnenbad auf alle unbedeckten Stellen auf.. Erneuern sie Ihren Sonnenschutz mehrmals täglich. Bedenken Sie, dass Cremes nur eine begrenzte Wirkung haben und der Mehrfachauftrag die Schutzwirkung nicht verlängert.
  9. Für Strandurlauber und Badefreunde gibt es, wasserfeste Sonnencreme, die nach Bad und Abtrocknen noch einmal aufgetragen werden sollte, zu benutzen.
  10. Medikamente können Nebenwirkungen in der Sonne auslösen. Fragen Sie sicherheitshalber Ihren Arzt, Apotheker oder Beipackzettel.
  11. Ganz abgesehen von den angelockten Insekten: Deodorants und Parfüms können bei direkter Sonnenbestrahlung überflüssige Pigmentflecken hervorrufen.
  12. Babys und kleine Kinder gehören in den ersten Jahren grundsätzlich nicht in die Sonne. Sonnendichte Kleidung mit hohem Lichtschutzfaktor (s.o.) sollte später ein Muss sein.
 

Redewendungen

auf der faulen Haut liegen, aus der Haut fahren, Dir juckt wohl das Fell!?, dünnhäutig sein ein dicke/s Fell/ Haut haben/
bekommen, eine ehrliche Haut, eine gute Haut sein, eine treue Haut sein, etwas hautnah miterleben, ein jemandes Haut schlüpfen, jemandem das Fell versohlen, jemandem die Haut über die Ohren ziehen, jemandem die Haut/das Fell/das Leder gerben, mit Haut und Haaren, mit heiler Haut davonkommen, möchte nicht in deiner Haut stecken, nass bis auf die Haut, nicht aus seiner Haut können, nicht in der Haut von jemandem stecken wollen, nur noch Haut und Knochen sein, seine eigene Haut retten, seine Haut so teuer wie möglich verkaufen, seine Haut zu Markte tragen, sich in seiner Haut (nicht) wohl fühlen, sich seiner Haut zu wehren wissen, unter die Haut gehen,
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